Als Peter Lisec in den 1960er-Jahre begann, Isolierglas zu fertigen, gab es nur wenige Anlagen dafür. Also entwickelte er sie. Sein Wille, die beste Lösung zu finden, und seine Leidenschaft für Glas sind das Erfolgsrezept von LiSEC und prägen unverändert unser Unternehmen.
Am 20. Oktober 1961 wurde die Firma Glastechnische Industrie PETER LISEC durch Hrn. Peter Lisec als Einzelfirma gegründet. Schon damals wurde im Meisterbetrieb nach eigenen Ideen gearbeitet. Der Betriebsumfang konzentrierte sich hauptsächlich auf die Verformung und Bearbeitung von Acrylglasplatten, Spiegelherstellung sowie Glasschleiferei. Der Betrieb wurde kontinuierlich ausgebaut und | |
1966 mit der fabrikmäßigen Herstellung von Isolierglas begonnen. In all diesen Phasen wurden bereits in kleinem Umfang Maschinen und technische Hilfsmittel zur Herstellung der beschriebenen Produkte nach eigenem Know-How gefertigt. Das war die Keimzelle für den heute hoch modern entwickelten Maschinenbau. | |
1968 war die Technologie des relativ neuen Produktes "Isolierglas" so weit fortgeschritten, daß ein eigenes System mit eigenem Markenzeichen eingeführt und patentiert wurde. Eigene Forschung und Entwicklung von rationellen Herstellungsmethoden waren der Grundstein des heutigen Maschinenbaus. | |
1971 waren 40 Mitarbeiter mit der Produktion von Isolierglas sowie mit der Herstellung von Maschinen zur Isolierglasfertigung, welche bereits damals internationale Abnehmer fanden, im vergleichsweise bescheidenen Rahmen beschäftigt. | |
1975 erfolgte die Umwandlung der Einzelfirma in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. | |
1976 erteilte das österreichischen Handelsministerium dem Unternehmen die Berechtigung zur Führung des Staatswappens als Anerkennung für die großen betriebswirtschaftlichen Erfolge. |
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1978 zählte die Firma bereits 150 Mitarbeiter, welche neben der Isolierglasproduktion bereits in größerem Umfang Maschinen zu dessen automatischer Fertigung herstellten, wobei die eigene Isolierglasproduktion der Entwicklung der Maschinen natürlich besonders entgegen kam. Mühevolles Ringen um Marktanteile am Maschinenbausektor gegen alteingesessene, ausländische Konkurrenten. Dazu waren großzügige Investitionen erforderlich. Es erfolgte die Errichtung des Werkes II Theresientalstraße und der Ausbau der Maschinenbauabteilung auf einem Betriebsgelände von etwa 20.000 m2. Seit diesem Zeitpunkt ist der Maschinenbau dominierend. Nur mehr etwa 10% des Gesamtumsatzes kommt aus der Glasverarbeitung. | |
1989 wird Herrn Peter Lisec für seine vorbildlichen Leistungen beim Aufbau dieses Unternehmens und seiner vorausblickenden Unternehmensstrategie der Titel "Kommerzialrat" verliehen. Durch die laufende Produktergänzung wird Lisec zum Totalausrüster für komplette Fabriksanlagen und avanciert somit zum weltweiten Marktführer. Die Exportrate erreicht 98% und der Beschäftigtenstand umfasst mittlerweile etwa 450 Personen. Die kontinuierlich steigende Nachfrage nach Lisec High-Tech Maschinenanlagen erfordert | |
1993 die Gründung der Lisec Maschinenbau GmbH in Seitenstetten, wo mehr als 300 Mitarbeiter auf einem Betriebsareal von 27.000 m2 das komplette Maschinenprogramm erzeugen, und dadurch ausreichend Platz für die Ausweitung der Isolierglasproduktion, der Forschungs- und Entwicklungsabteilung und der gesamten Administration am Standort Hausmening geschaffen wurde. | |
1995 wird die bislang im Unternehmen integrierte Softwareabteilung zur Tochtergesellschaft Lisec Software GmbH und bezieht ein eigenes Bürogebäude in Hausmening. Anwenderprogramme für die Vernetzung von Administration und Maschinen bis hin zu kompletten Produktionssteuerungs-programmen werden entwickelt und vertrieben. | |
1998 übersiedelt die Forschungs- und Entwicklungsabteilung zusammen mit ihren hochqualifizierten Spezialisten für Konstruktionstechnik und Elektronik ins Werk Seitenstetten und wird gleichzeitig in die Inova - Lisec Technologiezentrum GmbH umgewandelt. | |
1999 beginnt die konsequente Erweiterung der bislang 4 Firmen umfassenden Lisec Unternehmensgruppe durch Gründung eigener Niederlassungen in den wichtigsten Industrieländern und an handelsstrategisch günstigen Standorten. Von diesen Plattformen aus wird, zusammen mit der weltweit umspannenden Vertriebsorganisation den Kunden die beste Betreuung geboten | |
2004 wird der Standort Seitenstetten durch den Neubau einer 5.000 m2 umfassenden Produktionshalle mit eigenem Bürogebäude für die Inova – Lisec Technologiezentrum GmbH und die neugegründete Condig - Lisec Network Center GmbH expandiert. Mit weiteren großzügigen Investitionen wird der Maschinenpark des Isolierglas- und Glasveredelungswerkes in Hausmening auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der einzigartigen Lisec Glas Härteanlage mit ihrem revolutionären „Flat-Bed“ Vorspannverfahren. Weltweit beschäftigt die Lisec Unternehmensgruppe mittlerweile mehr als 1000 Mitarbeiter. | |
2006 erfolgt eine neuerliche Vergrößerung des Standorts Seitenstetten um 7000 m2 durch den Zubau der Montagehalle 4 sowie der Erweiterung des Sozialtraktes und der Büroräume. Hand in Hand mit dieser Schaffung zusätzlicher Produktionsfläche wird auch großzügig in modernste Betriebseinrichtungen investiert, um der weltweit enorm steigenden Nachfrage nach Lisec Qualitätsprodukten Rechnung zu tragen. Durch die Ausbildung einer Vielzahl neuer Mitarbeiter zu qualifizierten Fachkräften beschäftigt die Lisec Maschinenbau GmbH bereits über 600 Personen und weltweit überschreitet der Personalstand der Lisec Unternehmensgruppe die 1600er Marke. | |
2007 erhält Lisec den Österreichischen Innovations-Staatspreis für das revolutionäre "flat-bed" Glashärteverfahren. Entwickelt wurde dieses patentierte innovative Glasvorspannprinzip im hauseigenen Forschungszentrum in Seitenstetten, für welches Lisec pro Jahr etwa 8 % des Umsatzes bereit stellt. Dadurch kann der internationale Marktleader stets die technologische Richtung in der Branche vorgeben. | |
2008 überreicht der Minister für Wirtschaft und Arbeit Martin Bartenstein das vom Bundespräsidenten Heinz Fischer verliehene “Ehrenzeichen für besondere Verdienste um die Republik Österreich” an Hrn. Kommerzialrat Peter Lisec, dem Gründer und geschäftsführenden Gesellschafter der LISEC Unternehmensgruppe International für seine besonderen Leistungen. Das Produktionswerk in Seitenstetten erreicht nach dem Neubau einer zusätzlichen 5.000 m2 großen Finalprodukt-Halle seine bislang höchste Ausbaustufe. Durch diese Maßnahme stehen die, aufgrund der hohen Auftragslage, immens wichtigen Produktionsflächen in den Montagehallen sofort nach Fertigstellung einer Maschinenanlage wieder für den Aufbau des nächsten Projekts zur Verfügung. Weltweit erreicht der Beschäftigtenstand der Lisec Unternehmensgruppe die 2000er Marke. | |
Am 17. August 2009 verstirbt der Inhaber und Firmengründer der Lisec Unternehmensgruppe, der Industrielle Kommerzialrat Peter Lisec, im 73. Lebensjahr. Er schuf in 48 Jahren ein beispielloses Lebenswerk, vom Ein Mann Betrieb zu einem weltweit agierenden Konzern mit über 2000 Mitarbeitern und über 50 Auslandsniederlassungen. Bis zum letzten Tage stand er ihm als Vorsitzender vor. Unter seiner Führung und mit dem Gespür eines exzellenten Technikers ist es ihm gelungen die Fachwelt immer wieder mit Innovationen zu überraschen und zu überzeugen, welche in der Welt des Flachglases später als Stand der Technik definiert wurden. Seine Sorge und sein Schaffen im Unternehmen galt den Geschäftspartnern und seinen Mitarbeitern, und er fand immer Zeit für jedes Anliegen. Seine Persönlichkeit wird stets als Vorbild erhalten bleiben. | |
Mit Wirkung vom 15. Juni 2010 bestellt die PETER LISEC Privatstiftung, nunmehrige Eigentümerin der LISEC Unternehmensgruppe, Herrn Karl Gruber zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) und Herrn Gerhard Sonnleitner zum Vorstand (CFO). Mit September 2012 konstitutioniert sich der Stiftungsvorstand der Peter Lisec Privatstiftung neu. Prof. Dr. Thomas Keppert (Vorsitzender), Mag. Dr. Leopold Bednar (Stellvertretender Vorsitzender) und Mag. Günther Hofko (Mitglied) sind gerichtlich bestellt und bestätigt. Gleichzeitig wird nach dem Rücktritt des bisherigen CEO Karl Gruber die Geschäftsführung der LiSEC Gruppe neu besetzt: Mag. Othmar Ulrich Sailer führt seit September 2012 das Unternehmen als neuer CEO und stellt damit die Kontinuität der erfolgreichen Entwicklung sicher. Mag. Sailer studierte Betriebswirtschaft in Wien und war mehrere Jahre als Unternehmensberater tätig, bevor er als Geschäftsführer und im Vorstand international im Anlagenbau und Stahlbau angesiedelter Unternehmen für mehr als 15 Jahre Verantwortung übernahm – zuletzt bei Waagner Biro Stahlbau AG. |
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